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Bob

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bene

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1

Dienstag, 23. Juli 2019, 07:19

Bob




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kurisuno (02.08.2019)

Peter L. Opmann

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Dienstag, 23. Juli 2019, 07:33

Da hast Du Dich ein bißchen verhoben, finde ich.

Die harmlose kleine Geschichte und die großen Worte, an die hier erinnert wird, fallen einfach auseinander.

Abgesehen davon habe ich an dem kleinen Comic nichts auszusetzen.

bene

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3

Mittwoch, 24. Juli 2019, 07:31

@Peter L. Opmann: Ich bin sehe das mehr als Verballhornung, die Verknüddelung große Worte vs. kleinen, harmlosen Kontext also
eigentlich als Sinn der Übung. Von daher lässt mich die Kritik zwar ein bisschen ratlos, aber trotzdem danke für dein Feedback.

Peter L. Opmann

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Mittwoch, 24. Juli 2019, 09:02

Naja, ich finde halt, das sind Worte, die sich nicht zur Verballhornung eignen.

Als ich Abitur gemacht habe, hat sich meine Klasse einen besonderen Abi-Scherz ausgedacht: Wir wollten an der Schulwand den Spruch "Es ist vollbracht" anbringen, was etwas Ärger gab und sich letztlich nicht durchsetzen ließ. Mir ist viel später erst klargeworden, daß man mit diesem Zitat keinen Scherz treiben sollte. Also, Deine Ratlosigkeit ist mir nicht völlig fremd.

bene

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5

Mittwoch, 24. Juli 2019, 19:01

Da liegt wohl der Unterschied - ich finde den Abi-Spruch ganz witzig, bisschen provokativ vielleicht (ok, Abi-Abschlussklasse halt),
aber für manch eine(n) ist/war die Schulzeit ja auch wahre irdische Passion...
Trotz (oder gerade wegen?) katholischer Kindheit hab ich mit solchen Parodien religiöser Inhalte weniger Probleme.
(Meine Schublade ist pickepackevoll mit blasphemischen Cartoons & Comics, aber die mute ich dir dann mal lieber nicht zu... ;) )

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bene« (24. Juli 2019, 19:25)


Peter L. Opmann

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Donnerstag, 25. Juli 2019, 07:56

Ungeachtet, ob man "religiös musikalisch oder unmusikalisch" ist, gibt es eine Fallhöhe vom Zitat zum Comic, die ich ungut finde. Im Zitat geht es um die Erschaffung der Welt, im Comic um einen Tintenklecks. Das kann man natürlich machen, wenn man das Zitat lächerlich machen möchte; ansonsten finde ich es unangemessen, solche Dinge zusammenzubringen. Wie gesagt: Das hat für mich nichts mit religiösen Gefühlen zu tun, das wäre bei einem Shakespeare- oder Einstein-Zitat dasselbe.

bene

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7

Donnerstag, 25. Juli 2019, 18:12

Im Zitat geht es um die Erschaffung der Welt, im Comic um einen Tintenklecks. Das kann man natürlich machen, wenn man das Zitat lächerlich machen möchte
Puh, dann kommt die Intention ja so gar nicht rüber. Na schön, muss ich wohl leben mit.

Peter L. Opmann

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Freitag, 26. Juli 2019, 07:28

Durch irgendeinen Fehler habe ich bisher nur das oberste Stück Deines Comics gesehen. Ich sehe jetzt, daß Du etwas über Deine Anfänge als Zeichner sagen möchtest. Finde ich grundsätzlich gelungen, aber ich würde nach wie vor sagen, daß die Bibelverse nicht angebracht sind.

Kim

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Montag, 29. Juli 2019, 09:55

Im Zitat geht es um die Erschaffung der Welt, im Comic um einen Tintenklecks.
Comics zeichnen hat ja auch etwas mit der Erschaffung von Welten zu tun. Ich finde den Comic witzig und harmlos im positiven Sinne. Hat aus meiner Sicht nichts mit Verletzung religiöser Gefühle oder Herabwürdigung unserer Religion zu tun.

bene

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10

Dienstag, 30. Juli 2019, 02:08

Durch irgendeinen Fehler habe ich bisher nur das oberste Stück Deines Comics gesehen. Ich sehe jetzt, daß Du etwas über Deine Anfänge als Zeichner sagen möchtest. Finde ich grundsätzlich gelungen, aber ich würde nach wie vor sagen, daß die Bibelverse nicht angebracht sind.
Ich hab wahrscheinlich aus Versehen die erste Seite schon "abgesendet" und ein paar Minuten später die folgenden Seiten drangehängt - da warste eventuell zu flink beim Gucken und Kommentieren (bzw. ich zu langsam). Wobei ich die erste Seite für sich genommen auch noch harmlos finde. 'Autobiografisch' ist vielleicht bisschen viel gesagt, es geht mehr um die Idee/Spielerei.

Comics zeichnen hat ja auch etwas mit der Erschaffung von Welten zu tun. Ich finde den Comic witzig und harmlos im positiven Sinne. Hat aus meiner Sicht nichts mit Verletzung religiöser Gefühle oder Herabwürdigung unserer Religion zu tun.
Danke, Kim. Nix läge mir ferner, als mich mit dem 1. Buch Mose anlegen zu wollen.

Peter L. Opmann

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Dienstag, 30. Juli 2019, 07:54

Danke, Kim. Nix läge mir ferner, als mich mit dem 1. Buch Mose anlegen zu wollen.


Das war auch nicht mein Kritikpunkt. Die gleiche Wirkung würde bei einem Shakespeare-Zitat oder sowas eintreten.

FrrFrr

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Dienstag, 30. Juli 2019, 10:26

Die besagte "Fallhöhe" ist aus meiner Sicht einfach Grundlage für den Scherz. Jedem ist ja bewusst, dass die Erschaffung der Welt nicht so ganz das Gleiche wie ein zufälliger Tintenklecks ist. Jedem ist die Wucht biblischer Worte präsent. Diese Wucht nun mit Bob und seiner gezeichneten Phantasiewelt zusammenzubringen, finde ich, ist keine Anmaßung, sondern einfach lebendiger Umgang mit großen Worten. Da nur so etwas wie fehlende Demut des Zeichners zu unterstellen, finde ich sehr einseitig. Oder läuft es darauf hinaus, dass nur die genialsten Künstler sich solcher Stoffe annehmen dürfen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FrrFrr« (30. Juli 2019, 10:42)


bene

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Mittwoch, 31. Juli 2019, 01:23

@FrrFrr: Danke für die Exegese, besser hätt ich's nicht ausdrücken können.

Zitat von »Peter L. Opmann

Zitat

Das war auch nicht mein Kritikpunkt. Die gleiche Wirkung würde bei einem Shakespeare-Zitat oder sowas eintreten.
Zum Thema 'Große Dichter' hätte ich auch noch was in Petto, eine Albernheit meinerseits zur 'Türhüterlegende' von Kafka (den ich bewundere und verehre).
Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;)



Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bene« (31. Juli 2019, 05:07)


Peter L. Opmann

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14

Mittwoch, 31. Juli 2019, 07:29

Bei diesem Comic habe ich auch ein etwas ungutes Gefühl. 8|

Klar, Absurdität ist bei Kafka selbst schon angelegt, aber seine Türhüter-Geschichte wird auch ein bißchen entwertet.

Kim

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15

Mittwoch, 31. Juli 2019, 08:38

Entwertet würde ich nicht sagen, aber sehr vereinfacht und auf ein konkretes Objekt (Krapfen statt Gesetz) heruntergebrochen. hier wie dort geht es um Macht, Obrigkeitshörigkeit, Priviliegien und Willkür.
Aber Du hast recht, Peter: Man kann sich an großen Themen schnell verheben.

bene

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16

Donnerstag, 1. August 2019, 01:16

@ Peter L. Opmann: Hab's befürchtet, aber ich finde auch hier, dass die große Literatur durch derlei kleine Späßchen kontrastiert, aber nicht "entwertet" wird.

Deutlich "unguter" geht es mir da z. B. oft mit 'ernsthaften' Comic-Adaptionen von Weltliteratur. Bei Graphic Novels gab es mal eine regelrechte Flut.
Robert Crumb (von dem ich sonst Fan bin) hat mal eine 'ernste' Kafka-Interpretation herausgebracht - mit Käfer-Bildern zur "Verwandlung" und allem.
Sowas wirkt dann ganz schnell unfreiwillig komisch und da greift auch die Kategorie des 'Sich-Verhebens' eher, finde ich.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bene« (1. August 2019, 01:35)


Peter L. Opmann

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Donnerstag, 1. August 2019, 08:00

Den Kafka-Band mit Comics und Illustrationen von Crumb habe ich auch. Ich finde ihn nicht unfreiwillig komisch, aber eher überflüssig, denn Kafka braucht keine Neuinterpretation durch Crumb (ein gewisser David Zane Mairowitz wirkt da ja als Autor auch noch mit), und Crumb ist in meinen Augen auch besser, wenn er aus seinem eigenen Leben erzählt.

Übrigens gibt's von Crumb auch die Genesis als Comic (also: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde..."). Das finde ich sehr interessant, denn obwohl Crumb im Vorwort betont, daß er nicht daran glaubt, hat er sich mit dem Text ernsthaft auseinandergesetzt und die Vorlage sogar interpretiert - mir fällt auf Anhieb ein, daß er die Schlange im Garten Eden als eine Art Eidechse zeichnet. Denn sie kriecht ja erst auf dem Bauch, nachdem Gott sie bestraft hat, also muß sie vorher Beine gehabt haben. Solche Beispiele gibt's viele.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Peter L. Opmann« (1. August 2019, 08:05)


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