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Kim

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Donnerstag, 15. August 2019, 11:15

Richtige Entscheidung: Zeichnen ist ja auch viel besser für die Umwelt als Autofahren. :D Außerdem ist die Zeit des kraftstoffbetriebenen Individualverkehrs eh vorbei.

Peter L. Opmann

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Donnerstag, 15. August 2019, 12:52

Naja, das ist ja nun ein etwas anderes Thema. Aber ich kann sagen, ich habe mein bisheriges Auto auch deshalb so lange behalten, weil ich mir sagte: Das nächste wird ein Elektroauto, aber es ist immer noch so, daß ein Kleinwagen nur für kürzere Strecken, vor allem in der Stadt, geeignet ist. Also habe ich die Entscheidung immer wieder verschoben und nun doch nochmal einen Benziner genommen.

Carsharing wäre vielleicht auch interessant gewesen, aber mitunter muß ich als Journalist sehr schnell wohin fahren, und da bin ich nicht sicher, ob das beim Carsharing funktionieren würde.

Ansonsten könnte ich beinahe ganz ohne Auto auskommen. Aber ab und zu muß ich doch noch mal in meine alte Heimat. Daher ließ sich auch diese Idee nicht verwirklichen.

Jedenfalls bin ich automäßig bescheiden und habe den Verkäufern sicher keine Freude bereitet. Jetzt habe ich mich für einen VW up! entschieden, aber ich habe den Wagen noch nicht.

Peter L. Opmann

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503

Freitag, 25. Oktober 2019, 10:56

Hab' zwar immer noch keine neuen Seiten gezeichnet, aber ich werde jetzt doch ein bißchen an "Daphne" weiterarbeiten. Am Wochenende fahre ich in den Rhein-Main-Raum, wo ich nach meinem Studium einige Jahre gelebt habe, und werde dort fotografieren.

Nach mehr als 25 Jahren ist es schwierig, diesen Abschnitt meines Lebens freihändig darzustellen. Aber dem will ich mit den Fotos abhelfen.

Diese Fahrt hatte ich mir auch schon länger vorgenommen, aber es ist noch nicht so lange her, daß ich mein neues Auto bekommen habe. Bin gespannt, ob ich mich noch so einigermaßen zurechtfinde oder ob mir das alles inzwischen fremd vorkommen wird. Immerhin: Bis vor ein paar Jahren bin ich zumindest noch jedes Jahr zur Frankfurter Buchmesse gefahren. In der Nähe der Messe befand sich auch ein Arbeitsplatz von mir.

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kurisuno (25.10.2019)

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Freitag, 25. Oktober 2019, 22:04

Ich wünsche dir viel Spass und Erfolg beim Fotografieren.
Vielleicht lädst du auch ein oder zwei Fotos hier rauf? :thumbup:

Peter L. Opmann

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Samstag, 26. Oktober 2019, 08:48

Mal sehen. Klar, dann könnte man später vergleichen, welche realen Ansichten in den Comic übernommen sind. Aber ich möchte im Ungewissen lassen, wo der Comic spielt, um Leute gegebenenfalls zu schützen, die nicht bloßgestellt werden wollen. Man wird vermutlich sehen, daß ich im Raum Frankfurt sein werde, aber wo genau, soll nicht zu erkennen sein.

Aber vielleicht erzähle ich noch was, wie die Rückkehr an alte Wirkungsstätten nach teilweise mehr als 25 Jahren abgelaufen ist. Ich habe gestern schon nachgesehen, wo ich jeweils mal gewohnt habe, aber allein mit der Karte habe ich das nicht mehr immer genau herausgefunden. Ich hoffe, daß es mir wieder einfällt, wenn ich vor Ort bin.

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kurisuno (26.10.2019)

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Sonntag, 27. Oktober 2019, 21:35

Wie versprochen, ein paar Impressionen von meiner heutigen Fototour im Raum Frankfurt:

Zuerst war ich in Kronberg im Taunus. Daran hatte ich nicht mehr viele Erinnerungen. Nur den S-Bahnhof hatte ich noch so etwa im Kopf. Ich bin also wieder mit der S-Bahn hingefahren, und die Fahrtstrecke kam mir dann doch auch wieder bekannt vor. Man kommt unter anderem durch Eschborn, wo sich viele große Firmen angesiedelt haben. Die Gebäude standen sicher nicht alle schon 1994; aber grundsätzlich sah es damals schon so aus. Um Kronberg herum gibt es Wiesen mit Obstbäumen. Kronberg war mal eine bekannte Malerkolonie – ich bin nicht sicher,ob mir das bewußt war, als ich erstmals herkam. Am Bahnhof habe ich jedenfalls relativ gut den Weg zu meiner einstigen Wohnung gefunden. Es ging durch einen Park und dann in ein Villenviertel hinein. Bloß welche Villa genau es war, habe ich nicht herausgefunden. (Damit keine falschen Vorstellungen aufkommen: In dieser Villa hatte ich nur ein Zimmer.)

Dann fuhr ich zurück und nach Frankfurt-Griesheim. In der Straße, in der ich gewohnt habe, sind ziemlich frisch ein paar Häuser abgerissen worden, und ich dachte, da war wohl meins auch dabei. Aber ich habe es dann doch wiedergefunden. Nur die Bäume im Garten waren viel mächtiger als in den 90er Jahren; daher hätte ich es beinahe übersehen. Der Charakter der Straße hat sich aber ziemlich geändert, ohne daß ich sagen könnte, was genau sich geändert hat.

In Frankfurt fand gerade ein Marathon statt, und viele Straßen waren gesperrt. Nach Griesheim bin ich daher zu Fuß gegangen, was eine größere Strecke war, als ich vermutet hatte (eineinhalb Stunden Fußweg). Zurück fuhr ich mit der Straßenbahn, aber die war mit Marathon-Publikum oder Leuten, die wie ich auch nicht das Auto nehmen konnten, völlig überfüllt. Im Vorbeifahren habe ich kurz meinen früheren Verlag fotografiert; von dem habe ich aber ohnehin noch Fotos. Danach verließ ich Frankfurt Richtung Neu-Isenburg, wo mein erster Arbeitsplatz in Rhein-Main war. Obwohl ich diese Route früher nie gefahren bin, habe ich mich dank guter Beschilderung problemlos zurechtgefunden.

Hier gab es allerdings eine Überraschung: Die Redaktion, in der ich da gearbeitet habe, gibt es nicht mehr. Der Verlag ist umgezogen. Alle Überlegungen, was passieren würde, wenn mich einer meiner damaligen Kollegen ums Haus schleichen sehen würde, waren überflüssig. Dann fuhr ich nach Rodgau, wo ich damals gewohnt habe. Ich wußte nicht mehr genau, wo ich damals gewohnt habe, und fuhr etwas ziellos durch die Gegend. Die Straße endete und setzte sich in einem kleinen Fußweg fort. Da fiel mir ein, daß ich diesen Fußweg öfters benutzt hatte. Tatsächlich befand sich auf der anderen Seite die Straße, die ich gesucht hatte, und das Haus, in dem ich gewohnt hatte, fand ich auch wieder. Viel verändert hat sich dort nicht.

Insgesamt war ich neun Stunden unterwegs auf den Spuren meiner Vergangenheit. Zeitlich nicht mehr geschafft habe ich eine Fahrt nach Offenbach, wo sich meine christliche Gemeinde befand. Sie ist inzwischen zweimal umgezogen. Die erste Adresse ist auch so eine Leerstelle in meinem Gedächtnis. Da muß ich bei nächster Gelegenheit nochmal hinfahren.

Meine Fotos muß ich noch bearbeiten - dann stelle ich ein paar davon hier rein.

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kurisuno (27.10.2019)

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Dienstag, 29. Oktober 2019, 09:04

Hier nun ein paar Fotos.

Im ersten Bild sieht man hinten die Villa, in der ich 1994 möglicherweise gewohnt habe. Auf jeden Fall war es in dieser Gegend.

Man stößt auf Schritt und Tritt auf Hinweise zum einstigen Malerdorf. Daran hatte ich aber keine Erinnerungen mehr - ich war damals auch in keinem Museum, keiner Ausstellung. Was mich selbst sehr wundert.

Hier die Straße, in der ich in Frankfurt gewohnt habe. Ich dachte schon, das Haus sei abgerissen. Dann habe ich es aber doch wiedergefunden (zweites Bild).

Dies war mein erster Arbeitsplatz im Raum Frankfurt. Heute steht das Gebäude, abgesehen von den Läden im Erdegeschoß, leer.
»Peter L. Opmann« hat folgende Bilder angehängt:
  • daphnefrankfurt 037.jpg
  • daphnefrankfurt 038.jpg
  • daphnefrankfurt 039.jpg
  • daphnefrankfurt 040.jpg
  • daphnefrankfurt 041.jpg

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Dienstag, 29. Oktober 2019, 09:05

Und das ist Rodgau. In der Straße, die nach rechts abbiegt, habe ich 1993 gewohnt. Den häßlichen Riegel von Hochhäusern im Hintergrund - das zieht sich über mindestens einen Kilometer hin - werde ich wohl nie vergessen.
»Peter L. Opmann« hat folgendes Bild angehängt:
  • daphnefrankfurt 042.jpg

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509

Dienstag, 29. Oktober 2019, 20:09

Danke für deinen Bericht und deine Fotos.

Schön hast du gewohnt im Villenviertel :thumbup:

So ein Besuch nach vielen Jahren hilft die Erinnerungen nochmals auffrischen zu lassen. Auch wenn sich die Gegend verändert hat.
Ich bin gespannt, ob wir die Bilder in Daphne wiedererkennen.

Peter L. Opmann

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510

Dienstag, 29. Oktober 2019, 21:04

Wahrscheinlich schon. Ich nehme die Fotos ja als Zeichenvorlagen.

Inzwischen habe ich übrigens festgestellt, daß ich vor der falschen Villa stand (bin doch noch auf meine damalige Adresse gestoßen). Jetzt überlege ich, ob ich nochmal hinfahre und mir ansehe, wie das Haus heute aussieht. Insgesamt waren meine alten Wirkungsstätten noch fast alle wiederzuerkennen. Frappierend war nur, daß eine Redaktion nicht mehr besteht (jedenfalls am gewohnten Ort). Da kommt bei mir schon mal die Frage auf: Was wäre gewesen, wenn ich dort auf Dauer geblieben wäre? Aber mir gefällt Augsburg doch deutlich besser als Rhein-Main - muß ich ehrlich sagen.

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kurisuno (30.10.2019)

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Mittwoch, 30. Oktober 2019, 07:58

Finde ich bewundernswert,wie genau Du alles recherchierst und bin gespannt auf die nächste Ausgabe. Hatte ich die eigentlich schon vorbestellt? :D

Peter L. Opmann

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512

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 08:53

Also, ich werde allen bisherigen Lesern eine Nachricht schicken, wenn das Heft fertig ist. Außerdem gebe ich das dann auch in den Internetforen bekannt. Vorbestellen finde ich etwas schwierig, wenn die Hefte im Jahresabstand erscheinen.

Die Verzögerung, die sich in diesem Jahr ergeben hat (statt Februar ist die Ausgabe erst im Mai erschienen) werde ich, wie's aussieht, sicher nicht aufholen. Ich peile also an, daß es im Mai 2020 wieder etwas vorzuweisen gibt.

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kurisuno (30.10.2019)

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