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  • »Peter L. Opmann« ist der Autor dieses Themas

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241

Montag, 5. September 2011, 19:37

Danke schön.

Ich übe halt schon ein bißchen länger als Du... :P

Beast

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242

Montag, 5. September 2011, 20:53

ja man Merkts... >.<
ist echt Fies :D
euer Beast :thumbsup:

Wenn ich meine Rechte hand verlieren würde :thumbdown: ;( Ö.ö ich würd versuchen mit

links zu zeichenen und würde das nicht klappen ;( ohhhhh gott was würd ich

dann machen warscheinlich lernen mit den füßen zu zeichen xDD :thumbup: :thumbup: ^^

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243

Samstag, 22. Oktober 2011, 11:19

Gestern haben wir für die Straßenzeitung, in der "Richie der GeRISSene" erscheint, eine Anerkennungsurkunde erhalten. Es gab drei Hauptpreise, die RISS leider nicht gewonnen hat. Aber es war schön, daß alle übrigen Projekte, die vorgeschlagen worden waren, zumindest eine Art Trostpreis erhielten. Ich hoffe, es nützt unseren Verkäufern.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter L. Opmann« (24. Oktober 2011, 08:02)


Scip

Scribbler

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244

Sonntag, 23. Oktober 2011, 22:28

Also ich muss auch sagen, ein sehr schöner, ansprechender, irgendwie auch warmer Stil.Ist nicht leicht zu beschreiben aber gefällt mir sehr gut.

Was mir bei dem einen Richie komisch vorkam ist das "das" vor dem Pfand. Wir im hohen Norden sagen der Pfand und in dem Falle (ich weiss aber nicht welcher Fall das ist) den Pfand.Gefällt mir aber alles sehr gut.

Scip

PS: Glückwunsch für die Urkunde

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245

Montag, 24. Oktober 2011, 08:01

Dankeschön. Freut mich, wenn das so rüberkommt. Beabsichtigt haben wir, echte Situationen und Erlebnisse von Obdachlosen umzusetzen, aber auf möglichst humorvolle Weise.

Die Urkunde gab's für die Straßenzeitung allgemein, nicht nur für die Comicserie.

Und ich hab' mal im Duden nachgeschaut: da steht eindeutig "das Pfand" - aber das nur nebenbei.

Kim

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246

Montag, 24. Oktober 2011, 08:01

Glückwunsch, Andreas, und Grüße an Deine Kollegen von der Redaktion. Freut mich für euch!

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247

Mittwoch, 16. November 2011, 15:55

Hier wieder ein neuer "Richie"-Comic. Diese Folge ist wohl wieder mal nur in augsburg verständlich.

Der Oberhauser Bahnhof war ein beliebter Obdachlosentreffpunkt, was den Anwohnern ein Dorn im Auge war. Die Stadt hat darauf einfach die Bänke dort abmontiert, um es für die Leute unattraktiv zu machen, sich dort zu versammlen. Die Folge ist nun - weil sie ja irgendwohin müssen -, daß sie sich anderswo in der Stadt treffen, im Moment am Jakobertor. Da melden sich nun auch wieder Bürger und beklagen sich. Das Problem ist also keineswegs gelöst.
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FOX

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248

Mittwoch, 16. November 2011, 18:21

Sehr schön gezeichnet :thumbsup:
Mir tun Obdachlose sehr leid, es ist einfach nur mies die von ihrem Standort zu verjagen es sind ja auch nur Menschen wie du und ich....

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249

Mittwoch, 16. November 2011, 20:04

Danke, Fox.

Daß diese Leute herumgeschubst werden, ist für sie aber bei weitem nicht das Schlimmste. Das ist immer noch ein Thema, denke ich, aus dem man eine lustige Geschichte machen kann. Manchmal erzählen mir die Sozialarbeiter auch Dinge, wo ich sage: Das ist mir zu ernst, um daraus einen Gag zu gewinnen...

Kim

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250

Donnerstag, 17. November 2011, 07:40

Bei uns in der Stadt mußten die Obdachlosen auch weichen. Hab dazu dann diese Zeichnung gemacht.

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251

Donnerstag, 17. November 2011, 07:59

Sehr schön! Das ist halt der Unterschied zwischen einem Profi und einem Amateur (nämlich mir).

Der Cartoon wirkt ein bißchen wie "Mist vor der Rathaustür auskippen", aber er ist wirklich lustig!

Kim

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252

Donnerstag, 17. November 2011, 08:46

Oha, der wird sicher wieder von den Obdachlosenbetreuern falsch verstanden werden.

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Montag, 6. Februar 2012, 18:31

Hier wieder ein neuer Comic mit dem Obdachlosen Richie. Es geht ums Wetter.
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Jähling

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Freitag, 10. Februar 2012, 12:12

Sehr schöne Pointe! Auch eine Art, wie man Öffentlichkeitsarbeit begreifen kann - einen Journalisten nach dem anderen...

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255

Freitag, 10. Februar 2012, 13:45

Ich weiß, wovon ich rede... :D

Jähling

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Lea

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257

Freitag, 17. Februar 2012, 11:42

Ich finde, du hast dir da ein tolles Thema gegriffen über das es sehr viel zu sagen gibt!
Ich habe mal ein Praktikum bei einer Obdachlosenzeitschrift gemacht und dort auch sehr viel über das Leben dieser Menschen gelernt, weil ich das Glück hatte, zwei von ihnen interviewen zu dürfen. Das war für mich ein einmaliges Erlebnis.
Ich finde auch deinen Stil dazu sehr passend. Nicht zu aufdringlich und doch professionell, vielleicht aber ein wenig zu statisch und hin und wieder finde ich das Text-Bild-Verhältnis zu unausgeglichen (manchmal ist mir ein wenig zu viel Text zu sehen, aber das ist wohl auch genre-abhängig). Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es weiter geht :)
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258

Freitag, 17. Februar 2012, 12:50

Hallo Lea,

danke meinerseits für die fundierte Kritik. Da sind auch Aspekte drin, die ich bisher noch nicht gehört hatte.

Generell möchte ich dazu sagen, daß es bei "Richie" hauptsächlich auf den Inhalt ankommt. Deshalb die vielen Sprechblasen, deshalb auch der zurückhaltende Zeichenstil (sollte natürlich trotzdem nicht statisch sein, aber ich schätze, ich verwende zu viele Köpfe statt "Action"). Es ist öfter mal schwierig, eine geeignete Story zu finden - hatte ich schon gesagt, und fast immer greife ich auf Sozialarbeiter zurück, die täglich mit Obdachlosen arbeiten, die dann aber oft am Thema "zu nah dran" sind.

Was mich betrifft, habe ich manchmal auch schon überlegt, einen zweiseitigen Comic zu zeichnen, wenn ich schon mal eine gute Story habe. Aber zum einen zeichne ich immer erst ganz kurz vor Redaktionsschluß, zum anderen wird die gesamte redaktionelle Arbeit ehrenamtlich gemacht (alle Einnahmen abzüglich Druckkosten sollen den Straßenverkäufern zugute kommen), und daher beschränke ich mich auch lieber auf eine Seite. Muß aber wohl nochmal drüber nachdenken.

"Mein" Obdachlosenmagazin heißt übrigens RISS, erscheint etwa alle zwei Monate und hat 5000 Exemplare Auflage. Es verkauft sich gut - meist muß sich die Redaktion ranhalten, weil die vorherige Ausgabe schon ausverkauft ist. Ob das Magazin auch gelesen wird, weiß ich nicht. Auf meinen Comic, der jetzt schon fast 14 Jahre lang erscheint, werde ich aber öfters angesprochen.

Wo hast Du denn Dein Praktikum gemacht? Vielleicht kenne ich das Magazin...

Lea

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259

Samstag, 18. Februar 2012, 00:55

Hi Peter! :)

Also eine direkte Kritik war es eigentlich nicht, eher eine Art Anregung, was man vielleicht einmal ausprobieren könnte. Wie dein Comic letztendlich mit mehr Bildern, beziehungsweise weniger Text (oder gleiche Textmenge auf mehr Seiten lol) wirken würde, finde ich sehr schwer einzuschätzen, aber ich denke, so etwas ist alle mal einen Versuch wert.
Sowieso denke ich, dass man durch eine gute Selbstanalyse, wildes trial-and-error-Verfahren, Experimente oder auch Abgucken immer eine Menge dazu lernen kann, deshalb versuch es doch ruhig einmal und wenn es dir nicht gefällt, verwirf es einfach xD

Auf jemanden zurückzugreifen der 'zu nah' am Thema dran ist, finde ich übrigens gar nicht unbedingt verkehrt, wenn es einem gelingt, diese Nähe authentisch an den Leser zu bringen, ihn mitfühlen zu lassen und ihn dadurch zu fesseln, wenn das denn das Ziel ist.
Mein Praktikum habe ich bei der Redaktion von Asphalt gemacht, die Obdachlosenzeitschrift von Hannover, allerdings ist das jetzt auch schon wieder mindestens sechs Jahre her und ich war zwei Wochen da, deshalb wird sich dort sicher keiner mehr an mich erinnern. War eine sehr schöne und hoch interessante Zeit, auch wenn das Praktikum nicht so gut verlaufen ist, wie ich es mir erhofft hatte.
Kunst ist Anarchie

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260

Samstag, 18. Februar 2012, 10:24

Hallo Lea,

erstmal: Kritik kommt aus dem Griechischen und bedeutet Bewertung, Beurteilung. Also ist auch ein Lob Kritik. :D

Über meine Arbeit für RISS habe ich früher hier schon gelegentlich etwas erzählt, deshalb habe ich die Probleme diesmal wohl zu knapp wiedergegeben.

"Nah dran am Thema": Damit wollte ich eigentlich umschreiben, daß die Sozialarbeiter oft sagen: "Mir fällt nichts ein", wenn ich eine Idee von ihnen haben will. Es gäbe wahrscheinlich schon Erlebnisse, die ich im Comic ein bißchen satirisch beleuchten könnte, aber für die ist das normal.

Weil die Story meist erst in letzter Minute kommt, ist der Comic eben auch eine Frage der Zeit und des Aufwands, den ich treiben kann. Oft einigen wir uns am Sonntagnachmittag auf das Thema, und Sonntagabend muß ich den fertigen Comic abliefern. Da kommen zwei Seiten nicht in Frage. Und auch wenn ich mehr Zeit habe, hat meine bezahlte Arbeit Vorrang - eine Comicseite kann ich immer in meiner Freizeit gut hinkriegen.

2010 war mal ein bundesweites Straßenzeitungs-Treffen in Berlin, an dem ich teilgenommen habe. Da waren auch Leute von "Asphalt" da. Wir waren allerdings insgesamt 70 oder 80 Leute, und an die "Asphalt"-Mitarbeiter kann ich mich leider nicht mehr so genau erinnern.

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