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amaidon

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21

Freitag, 18. Januar 2008, 19:41

Ich inke in etwas komischer Reihenfolge:

Gemäss Scott McCloud lettere ich zunächst die ganze Seite, bevor ich die Skizzen inke.
Dann arbeite ich mit einer Rabenfeder und Rohrers Ausziehtusche ganz OldSchool vor, schraffiere alles durch und ziehe die Linien etc.
Dann nehme ich den FaberCastell PITT Stift Größe B und pinsle die Aussenlinien noch einmal nach, arbeite dann auch kleinere schwarze Flächen heraus und was sonst noch sein muss.
Jetzt noch mit einem Haarpinsel und billgerer Tusche grossflächiges Schwarz einarbeiten.
Ist das alles fertig, korrigiere ich einige Stellen noch mit Deckweiß und/ oder TippEx-Stift nach, darüber dann nochmal Linien nach Bedarf.
Fertig :D

Comiczeichner1

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22

Samstag, 13. Oktober 2012, 12:32

Antwort

ICH MACH DAS SO ICH ZEICHNE MIT BLESTIFT VOR UND INKE ALLES (B:Z:W JE NACH ZEICHUNG) MIT DEM EDDING 1800 0.3. DANN WIRD KURZ GEWARTET UND EINMAL KRÄFTIG DRÜBER RADIERT(ES SEI DENN MAN ZEICHNET MIT EINEM BLAUEN BLEISTIFT)DANN KAN MAN ES EINSCANNEN UD COLORIEREN: OBWOHL ICH MOMENTAN AUSSCHLIESSLICH AUF PAPIER MIT STIFT ZEICHNE (AUßER BEI GANZEN GESCHICHTEN) ICH HOFFE IH KONNTE HELFEN :)

Köbi

Scribbler

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23

Samstag, 13. Oktober 2012, 13:11

Capslock kaputt ??(

Fraro

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24

Samstag, 13. Oktober 2012, 13:26

...
Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner, grüner Haufen.
(Kermit, 1976)

25

Samstag, 24. November 2012, 15:31

Ich zeichne die Sachen auch immer mit
Bleistift vor und paus sie dann mithilfe von nem Leuchttisch
über auf ein anderes Blatt,wo ich es dann koloriere...

Kiwazo

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26

Samstag, 16. Februar 2013, 17:43

Gut, dann will ich mich auch mal einschalten :)

Also ich zeichne ganz normal mit dem Bleistift vor. Dann pause ich es entweder mit einem Faber Castell Pitt Artist Pen in Pinselstärke oder mit einem Edding Calligraphy pen 2.0/3,5mm durch.

Allerdings habe ich dabei folgendes Problem: Der Brushpen von Faber Castell ist egentlich sehr gut geeiget, wenn man mit mehr Druck dickere Linien zeichnen möchte. Das gibt den Figuren mehr Schwung :) Nur leider sind die Linien nicht ganz so glatt wie ich es sehen möchte. Die Edding-Stifte sind nicht ganz so gut, weil die Spitzen sehr schnell ausfransen.

Daher meine Frage: Git es eine Zeichenfeder, mit der man sowohl dünne als auch dickere Linien zeichnen kann? Quasi ähnlich einem Pinsel, nur eben als Feder :)

Oder habt ihr eine Alternative, mit der man die Linien schön glatt und schwungvoll zeichnen kann?
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JosH

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27

Sonntag, 17. Februar 2013, 16:52

Das ist Uebungssache!
Es liegt mit grosser wahrscheinlichkeit nicht am Werkzeug. Ich habe naemlich dasselbe Problem aber eine andere Zeichenfeder als du...
...

Tylor

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28

Montag, 18. Februar 2013, 12:02

@Kiwazo: beim Linien Ziehen mit der Pinselspitze Deines Pitt - wie meinst Du das, das die Linien nicht so "glatt" sind?
welches Papier nutzt Du denn für das Zeichnen mit den Brushpens? ich habe die Erfahrung gemacht, wenn das Papier z.B. ein bissl grober ist, beeinflußt
das den Linienfluß schon teilweise ganz gut.
Dann kann es sein, das die Zeichentusche, die in diesen Brushpens, sowie Finelinern ist, ins Papier blutet - was einer Linie ebenfalls die "Schärfe" nimmt.

in Punkto Papier hab ich bislang ein paar Sorten gefunden, wo selbst dick aufgetragene Zeichentusche nicht ins Papier blutet.

zur Feder: YES es gibt einige Federn, die Du so nutzen kannst, das sie Linien von haardünn bis mehrere Millimeter breite erzeugen..
schau mal bei www.kallipos.de - dort unter "Spitzfedern" nach welchen, die fein, extrafein zeichnen und dazu noch sehr flexibel sind..
Vorzugsweise welche, mit denen man auch die englische Schreibschrift "Anglaise" (Copperplate) hinbekommt.
Bei dick gezogenen Linien/Schwüngen geht allerdings sehr viel Tusche aufs Papier, was wiederum eine längere Trockenzeit in Anspruch nimmt.

weitere Alternative ist der Wassertankpinsel (Pentel Aquash und diverse andere Hersteller) - den statt mit Wasser einfach mit Zeichentusche füllen :thumbsup:
Damit arbeite ich schon länger und es macht nicht nur Spaß, sondern ist vom Zeichnen her sehr dynamisch. Braucht anfangs etwas Übung, man bekommt den
Dreh aber sehr schnell raus.
Aber auch hier ist ein glattes Papier/Zeichenkarton, welches eine gute Oberflächenleimung hat wichtig - damit die Tusche nicht ins Papier sickert und ausfranst wie
bei einem Löschpapier.

Mein Lieblingspapier dafür habe ich bei Modulor gefunden (www.modulor.de) unter Papier Pappe Karton / Künstler und Zeichenpapier / Weiße (Zeichen)Papiere / Zeichenpapier Offset glatt..
hier hab ich mir den 170g A3 im 250Blatt Paket gekauft (Preislich finde ich das super günstig!) - gibts aber auch in A4
Solltest Du das ausprobieren wollen, schreib ne Mail hin ob sie Dir von diesem Zeichenkarton eine Probe schicken könnten - das hab ich seiner Zeit gemacht.
So brauchst Du nicht 250 Blatt kaufen ohne zu wissen, ob es für Dich das richtige ist.

aber schreib mal was Dich bei Deinem Brushpen an den Linien nicht so zufrieden stellt

LG
Olli

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Kiwazo (19.02.2013)

Lesemaus

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29

Montag, 18. Februar 2013, 14:10

Mir gefällt es auch so mit pinselstiften zu zeichnen (was ich aber noch relativ schlecht hinbekomme),
deswegen Danke Tylor!

Kiwazo

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30

Dienstag, 19. Februar 2013, 21:20

Also beim Brushpen hab ich das Problem, dass ich zwar dicke und dünne Linien zeichnen kann, aber die Kanten dieser Linien nicht immer so glatt sind, wie ich sie mir wünsche. Die Linien bluten nicht aus, ich hab mir auch recht gutes Papier gekauft, das extra für Tuscheteichnungen gemacht ist, bzw Marker-Papier.
Nur dadurch, dass die Spitze so flexibel ist, dass sie dann gerne mal wegrutscht und so hässliche Zipfel bildet. Außerdem variiert eine Linie schon sehr stark zwischen dick und dünn, was bei einer Feder nicht ganz so problematisch wäre, denke ich, da diese nicht allzu leicht nachgibt.
(Edit: Vielleicht ist er auch nicht flexibel genug. Kann auch sein.^^)

Aber nach den von dir vorgeschlagenen Federn werde ich mich mal erkundigen. Danke :)

Als Beispiel für mein Problem mal einer meiner neuesten Comics. Zwar vektorisiert, aber das Grundproblem ist wahrscheinlich noch erkennbar. Vor allem im Bereich der Augen, der Mauer und in den Hintergrundlinien.
(Nichts desto trotz hat dieses Bild bei Facebook eine große Anhängerschar gewonnen :D )
Gruß
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der Leo

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31

Dienstag, 19. Februar 2013, 21:37

Das mag jetzt vielleicht blöd klingen, aber deine Hand ist schuld; du hast nicht den nötigen Schwung, der die Linie gleichmäßig macht.
Die einzige Lösung dafür ist Übung. Dir müssen die Linien so flüssig von Der Hand gehen, dass du dabei nicht nachdenken musst. Denn wenn du nachdenkst, ist sie schon verwackelt.
So ist das jedenfalls bei mir und ich glaube das trifft es auch bei dir. Ich denke, dafür braucht man jede Menge Erfahrung mit dem Werkzeug :)

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Kiwazo (19.02.2013)

Kiwazo

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32

Dienstag, 19. Februar 2013, 21:47

Hallo Leo,
das kann schon sein. Ich vermute mal, dass ich das gleiche Problem wohl auch mit einer Feder hätte. Aber probieren kann man es ja mal :)

Wenn ich es wirklich mal irgendwann schaffe, meine Bilder an den Mann zu bringen und gefragt werde, wie ich sie zeichne, wäre "Tusche und Feder" natürlich die schönere Antwort :D
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Tylor

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33

Donnerstag, 21. Februar 2013, 11:17

Hi,

ich hab mir das Bild angeschaut.. LACH.. die Pointe ist echt klasse - gerade aktuell, wo es mal wieder schneit und ich absolut keine Lust mehr auf Schnee habe :thumbsup:

Anhand der Linien kann ich schon erkennen was Du meinst - Du möchtest das gleichmäßiger haben und auch was Du beim Zeichnen beschreibst, kann ich nachvollziehen,
kenne ich von mir selbst.
Linien in relativ gleichmäßiger Strichstärke ziehen geht noch relativ einfach - dazu brauchst Du den Stift ansich nur so übers Blatt führen, das Du die Pinselspitze quasi hinter dem Stift her schleppst - dann gibts keine ausreißer zu den Seiten - ich vermute, Du ziehst die Linien wie mit einem moralen Stift..
Schau Dir mal an, wie das die Leute beim "Pinstriping" machen - nur als Beispiel - und die ziehen die Linien mit nem Pinsel 8)
So wirst Du schonmal die geraden Linien sauber hinbekommen.

bei den Augen ist das so ne Sache - einen Pinsel so in der Runde zu führen, das die Linie sauber/gleichmäßig wird, ist echt nicht so leicht.
Ich hab das sehr oft mit meinen Aquash Pinsel geübt - bekomme aber immer noch sehr oft genau den Effekt wovon Du schreibst.
Was Du da machen kannst, wenn Du eh auf Marker Papier zeichnest.. verwende dafür doch einfach einen dickeren Marker (Copic, oder andere)
Eine Feder gibts zwar in verschiedenen dicken für die Strichstärke, aber natürlich auch nur begrenzt - außer die sogenannten Ornamentfedern,
die haben unten so eine breite Pfanne - mit denen komm ich selbst aber nicht so klar.

Also wenn Dir die Strichdicke ausreicht bis 1mm (Finelinerstärke) ist ne Feder genau richtig.. Teste mal die Hiro Kugelspitzfeder 300,
oder welche aktuell eines meiner Favoriten ist für stärkere Striche bei Kallipos die "No. 537 M, Ball Pointed "J"" (http://www.kallipos.de/sondermodelle.html)
die geht seidenweich übers Papier und macht eine schöne, satte Linie.

Mit dem Pinsel Kreise oder Kurven ziehen geht am besten in einem zügigen Schwung - Kreise einfach die Kreisbewegung über dem Papier machen, den Pinsel
aber noch nicht aufsetzen.. (das sieht total krank aus) dann wenn man den Bereich, den man Zeichnen will gut umkreist - einfach loslegen - das passt meistens :whistling:

LG
OLLI

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Kiwazo (21.02.2013)

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