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FrrFrr

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Sonntag, 2. August 2015, 13:51

Comiczine-Forschung

Peter L. Opmann hatte mir einen interessanten Link geschickt, aber vielleicht interessiert es ja auch andere, wie das so war in den 70er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts mit den Eigenpublikationen von Comic-Amateuren. Weiß noch jemand, was das Umdruckverfahren war, und wie solche Heftchen aussahen, bei denen man noch direkt auf eine Matritze zeichnen musste. :) Hier kann man sich's angucken:
http://www.guentersahler.de/?tag=amateurcomic

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Kim

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Montag, 3. August 2015, 08:51

Echt was für Uralt-Hasen und Comicfossile. Günther Sahler hat mich witzigerweise vor Kurzem angeschrieben und nach Infos zu einigen Fanzines gefragt, in denen ich früher vertreten war. insbesondere interessiert er sich für Zines, die noch im Matritzenverfahren erstellt wurden, z.B. das legendäre "Special", "PKM", "Rover" usw.

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Montag, 3. August 2015, 12:45

Etliche von den auf Günther Sahlers Website abgebildeten Fanzines hatte ich selbst mal. Ich könnte mir inzwischen dreimal täglich in den Hintern beißen, dass ich sie bis auf einen kleinen Rest kurz vor unserem letzten Umzug verschenkt habe (immerhin zwei randvolle Bananenkartons). ;( :wacko: ;( Aber gut, man will ja auch noch wohnen können. :) Außerdem besitze ich ja noch zwei oder drei der "Spiritus-Zines" und auch eine Ausgabe des "Special", allerdings in einer schönen Druckversion (Offset?), bei der sogar Bleistiftzeichnungen richtig gut rauskamen. Das Heft hat mich damals sehr begeistert und sicher mit dazu beigetragen, dass ich später selbst auch ein Heftchen machen wollte.

Echt was für Uralt-Hasen und Comicfossile.

:) Damit das für diesen Thread nicht ausschließlich gilt, hier noch ein Link, den ich aktuell auch wieder Peter verdanke: http://grrrlzines.net/index.htm. Elke Zobl hat dort Unmengen an Infos über sogenannte grrrlzines zusammengetragen. Man kann Zines nach Sprachen suchen oder nach Themen (Comics sind nur eines davon). Internationale Zine-Vertriebe, -Bibliotheken etc. sind übrigens auch aufgeführt. Die letzten Einträge im Gästebuch der Seite sind von 2012. Auch wenn da also Vieles wahrscheinlich nicht mehr existiert, ist diese Website eine echte Fundgrube.

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Montag, 3. August 2015, 13:49

Dann will ich selbst auch mal was beisteuern, obwohl ich den Link hier sicher - vielleicht mehrmals - schon gesetzt habe:

Konkykru ist eine Seite mit Fanzinebesprechungen aus PLOP, und zwar der Zeit, in der ich Herausgeber war, also 1994 bis 2007. Leider keine Abbildungen, aber eine Menge Material für Leute, die sich für in dieser Zeit erschienene Fanzines interessieren.

Hier gibt's Comics aus diesen PLOPs, die Andy Konkykru willkürlich ausgewählt und hochgeladen hat.

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Dienstag, 4. August 2015, 10:10

Unbedingt hinweisen möchte ich auch auf RENATE. Das ist nicht nur ein regelmäßig erscheinendes Comic-Magazin, ein Laden, ein Treffpunkt für Comic-Interessierte und eine Künstlergruppe, sondern auch eine Comic-Bibliothek mitten in Berlin, unter anderem mit Zines aus aller Welt. Denen kann man von seinen selbstgemachten Zines immer auch ein Exemplar (oder mehrere) schicken. Die freuen sich sicher. http://www.renatecomics.de/sites/bibo.htm

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Freitag, 18. September 2015, 22:58

Und hier nun das Interview mit der Gründerin von PLOP

http://www.guentersahler.de/?p=3307

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Kim (29.09.2015)

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 22:55

Guenther Sahler arbeitet kontinuierlich an seiner Interview- und Artikelreihe über Comic-Zines, die später in einem Buch zusammengefasst werden sollen. Vorläufig hat es den etwas sperrigen Arbeitstitel: “Selbstverlegen und Lernen in der Amateurcomicproduktion – fokussiert auf die Amateurcomiczines zwischen 1975 und 1985″. Bis jetzt hat er auf seiner Website mindestens 11 Interviews dieses Projekts veröffentlicht. Steff Murschetz, der heutige "U-COMIX"-Macher, ist z.B. darunter, und auch der große Meister Kim und Forum-Mitglied Peter Schaaff:

http://www.guentersahler.de/?s=Interview+mit+Kim+Schmidt

http://www.guentersahler.de/?p=3607

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Montag, 22. August 2016, 16:45

Günter Sahler hat sein Buch, von dem hier im Thema schon mehrfach die Rede war, nun in einem jackentaschentauglichen Format veröffentlicht. Das Büchlein gibt einen Eindruck von der Comiczine-Szene zwischen Mitte der 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre. Es geht Sahler nicht so sehr um die Comics selbst, sondern er sucht nach Belegen für seine These, dass die Jugendlichen dieser Szene sozusagen selbst für ihre Comiczeichner-Ausbildung sorgten, denn entsprechende Kurse oder Ausbildungsstätten, zumindest in Deutschland, kannte damals keiner von ihnen.

Als Primärliteratur dienten ihm jeweils verschiedene Ausgaben von 45 Titeln. Zur Recherche führte er Interviews mit Akteuren aus dieser Zeit: Heike Anacker, Andreas Anger, Hans-Joachim Hahn, Horst Kreuder, Stefan Lochmann, Hanspeter Ludwig, Dietmar Müller, Steff Murschetz, Hannes Rall, Peter Schaaff und Kim Schmidt.

Einiges was die Interviewten erzählen, macht deutlich, dass für sie die Fanzine-Szene das bedeutete, was Jugendlichen heute ein Internetforum wie dieses bieten kann, nämlich Austausch und ein Sich-Ausprobieren im Comic-Bereich.



http://www.guentersahler.de/?p=5007

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Montag, 22. August 2016, 18:11

Sind da in letzter zeit (letztes vierteljahr oder so) noch Interviews dazugekommen? Blöde frage, ich weiss, aber hier im krankenhaus ist es für mich ziemlich mühsam, selbst über seine Seiten zu surfen. Oder gibt es im Buch interviews, die nicht im Internet stehen?

Mir kommt das meiste schon bekannt vor. Und vielleicht kann ich im lauf der Woche auch selbst an meinem PC Zuhause nachsehen. Aber sicher bin ich nicht.

Kim

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Montag, 22. August 2016, 18:55

Muss ich haben. :D

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Dienstag, 23. August 2016, 14:27

gibt es im Buch interviews, die nicht im Internet stehen?

Nein, das scheint mir nicht der Fall zu sein. Hab's aber erst zur Hälfte gelesen, den zweiten Teil bis jetzt eher so diagonal überflogen. Die Interviews sind ja nicht am Stück abgedruckt, sondern Günter Sahler zitiert immer wieder daraus an den entsprechenden Stellen seines Textes.


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Dienstag, 23. August 2016, 15:33

Okay. Ich schätze, das Buch muß ich mir auch besorgen.

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Mittwoch, 30. August 2017, 21:16

Graphzines


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Mittwoch, 30. August 2017, 22:47

Was sind Graphzines? Ist sowas für Comicfans relevant, oder ist das eher ein Kunst-Ding?

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Donnerstag, 31. August 2017, 22:26

Geh' besser nicht hin! Das ist so 'n irrelevantes Kunstding. :D

Mehr darüber findest du hier: http://www.zikg.eu/bibliothek/studienzen…zines-1975-2013

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Freitag, 1. September 2017, 07:43

Was mich stört, ist das Französisch.

Ich habe eine neue Bekannte, die aus Fürstenfeldbruck stammt. Die kann ich auf die Ausstellung ja mal ansprechen.

Fraro

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Freitag, 1. September 2017, 19:17

Ich komm mir manchmal vor, als wäre ich unter einem feuchten Stein hervorgekrochen. Bevor ich in dieses Forum kam, hab ich mein Lebtag noch nichts von "Fanzines" gehört... 8|
Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner, grüner Haufen.
(Kermit, 1976)

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Samstag, 2. September 2017, 12:36

:thumbsup: Schön formuliert!
Wobei Fanzines,jedenfalls im Printbereich irgendwie auch ne austerbende Spezies sind, oder? Selbst der Dinosaurier PLOP wankt. Früher gabs wirklich sehr viele verschiendene Zines, das hat Herr Sahler in seinem Buch ja wunderbar zusammengefasst. Aber inzwischen kann man ja recht einfach im Inernet zum Self-Publisher werden. Es genügt dazu bereits eine Facebook-Seite.

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Samstag, 2. September 2017, 12:49

Gestern habe ich ein Interview mit einer Comiczeichnerin geführt, die durch Jazam! in die Szene kam. Wie sie das erzählt hat, übernimmt Jazam! die Funktion, die PLOP früher hatte. Und Jazam! erscheint nach wie vor noch. Die Community trifft man im Comicforum.

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Samstag, 2. September 2017, 18:42

Danke für den Tipp! Kann man dein Interview mit der Zeichnerin demnächst irgendwo lesen?

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