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Arti

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Freitag, 18. Dezember 2015, 13:59

Software für Graphic Novel

Hallo! Hallo!

Ich wurde soeben freigeschaltet! Freue mich, dass es euch gibt und würde gerne gleich loslegen.
Eine Vorstellungsecke habe ich nicht entdeckt-ich habe aber auch (ehrlich gesagt) besonders nach Antworten auf meine Fragen gesucht.

Ich erzähle euch kurz woran ich arbeite. Vielleicht kann mir hier jemand sagen, wie die nächsten Schritte aussehen sollten...


Ich arbeite an einer Graphic Novel. Thema ist ein unaufgeklärter Kriminalfall aus den 20er Jahren.

Die Texte habe ich zusammen. Es handelt sich um Verhör- Protokolle, die ich in einem Archiv nachlesen konnte und um eigene Texte.

Ich habe die Graphic Novel durchskizziert. Um mich jetzt ganz auf die Zeichnungen konzentrieren zu können (Ich male und zeichne auf Papier), möchte ich in einem ersten Arbeitsschritt nur die Texte montieren.

Ich suche also ein Softwareprogramm, das meine Word-Dateien erkennt und lädt.
Da die Texte recht umfangreich sind, ist das dann für mich die Probe, wie viele Seiten die Graphic-Novel haben wird.

Das Format sollte der einfachheithalber DIN A4 sein. Ich möchte die Geschichte am Ende ausdrucken können.

Im nächsten Schritt möchte ich die Pannels anlegen. Durch meine Skizzierung weiß ich schon ungefähr, wann eine Zeicnung eine ganze Seite füllt und wann ich Sequenzen zeigen möchte. (Das ist aber noch eine Baustelle)

Ich möchte die Zeichnungen einscannen und mit dem Programm die Bildausschnitte bearbeiten.

Ich weiß nun nicht, ob ich damit spezielle Wünsche habe - oder ob so etwas schon lange möglich ist.

Bei meiner Recherche begegnet mir immer wieder "Comiclife". Könnt ihr mir dieses Programm empfehlen?
Gimp habe ich auf meinem Rechner.

Schöne Grüße von
arti

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Freitag, 18. Dezember 2015, 16:42

Hallo Arti,

willkommen hier im Forum!

Deine konkrete Frage kann ich Dir nicht beantworten. Aber ich kann etwas zum Verhältnis von Text und Bild in einem Comic sagen, da ich gerade selbst an einer "Graphic Novel" arbeite - siehe "Projekt Daphne".

Bei einem Comic kommt es - unter anderem - auf eine ausgewogene Mischung von Bild und Text an. Dabei sollte man, finde ich, nicht einfach einen vorgegebenen Text verteilen und anschließend erst die Panels zeichnen. Ich fürchte, so wird das nichts. Du mußt Dir vielmehr überlegen, was von Bild zu Bild passieren soll und wie man das mit möglichst wenig Text verständlich machen kann. Sieh Dir meine Seiten an - ich habe teilweise die Kritik gehört, mein Comic sei mit Text überladen. Ich habe mich aber jedenfalls bemüht, daß die Panels nicht völlig mit Text zulaufen.

Wenn Du viel Text dokumentieren möchtest, würde ich eher dafür plädieren, daß Du in den Comic eigene Seiten integrierst, auf denen Du den Text präsentierst. Ansonsten mach lieber ein herkömmliches Buch mit vielen Illustrationen drin.

Der Comic wird vermutlich am besten, wenn man ihn zur Not ohne Text versteht und wenn zumindest nur so viel Text verwendet wird, wie unbedingt nötig. Gut wäre es natürlich, wenn Du hier mal was von Deinen Entwürfen zeigen würdest. Mir ist klar, die Skizzen, von denen Du sprichst, sagen noch nichts über die Abfolge der Panels aus. Aber vielleicht bekommt man damit ja auch schon eine bessere Vorstellung davon, was Du vorhast.

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Rosa (22.04.2016)

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Freitag, 18. Dezember 2015, 17:29

Hallo Peter,

danke für deine Antwort.
Geschichten ohne viele Worte erzählen - ist die große Kunst, da stimme ich dir natürlich zu.

Ich möchte ausdrücklich keinen Comic machen.

Hab früher Animationsfilme gemacht und Trickfilmkurse gegeben.
Das Verhältnis zwischen Bild und Zeit (im Film) ist mir dadurch bekannt. - In der gezeichneten Geschichte "Bild und Raum".

Hab auch einschlägige Literatur im Regal von Eisner und McCloud. - Nicht nur im Regal. Ich habe die Bücher auch gelesen.
Du rennst bei mir offene Türen ein. Im Animationsfilm ist man auch bestrebt möglichst viel durch die Bilder und (Geräusche/Musik) zu erzählen (und weniger durch Worte).
Das Thema um das es mir aber gerade geht ist so spannend, dass ich auf die zum Teil wirklich köstlichen Verhöre der Verdächtigen nicht verzichten möchte.
Ich möchte mich da gar nicht gleich beschränken, sondern einfach mal ausprobieren, ob es geht.


Soweit ich mich belesen habe, gibt es Programme wie Inkscape (Vektorfrafik), die besondes geeignet sind Schriften darzustellen, und flächige Symbole z.B. Logos.
Für Grafiken ist das Programm weniger geeigntet - und es gibt die Programme, in denen man Grafiken darstellen und bearbeiten kann.

Man wird wohl schlecht beides zusammenführen können.

Wenn jemand ein Programm kennt, in dem ich ein Text- Buch anlegen kann, würde ich mich feuen. Vielleicht sollte ich das mit Inkscape machen?



Zur Not muss ich die Texte in Word vorbereiten und mit Uhu in die Bildergeschichte kleben.

Ich hoffe ja, dass es eine elegantere Möglichkeit gibt.


..........................Was wäre am einfachsten zu handhaben?

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Samstag, 19. Dezember 2015, 11:51

Ich habe etwas gefunden, mit dem ich zunächst gut klarkommen werde:

Scribus, ein Freeware-Programm, mit dem ich früher Flyer gemacht habe.

Ich kann meine in open office geschriebenen Texte importieren.
Es lassen sich Rahmen zeichnen. Ich kann damit meine Graphic Novel anlegen,
sehe wie ich Texte ud Bilder verteile.
Muss als nicht mit Schere und Klebstoff arbeiten.

Ich bin damals auch gut mit Scribus klargekommen. Das Programm lief stabil und war gut durchdacht.
Mal sehen ob ich mit der neuesten Variante auch so zufrieden bin.

Schöne Grüße
Ati

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Schapy

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Samstag, 19. Dezember 2015, 11:56

Wenn du Geld ausgeben möchtest, kannst du es mit MangaStudio/ClipStudioPaint versuchen.
Ansonsten hier noch ein Link wie man es mit Gimp, MyPaint und Inkscape machen kann.

http://www.gimptalk.com/index.php?/topic…547#entry375547


Mfg Schapy
DON´T GROW UP, IT´S A TRAP ! :P

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Samstag, 19. Dezember 2015, 13:34

@Shapy

Gimp.talk...kannte ich bisher noch nicht.
Das sieht super aus!
Danke dafür!

Geld ausgeben-wenn es sich lohnt: ja
Ansonsten lieber nicht. Ich gucke mir alles an.

Schöne Grüße
arti

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