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Hate

leeres Blatt

  • »Hate« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 17. November 2016, 21:01

"Networking bei deutschen Zeichnern: Must oder Frust?"

Ein aktueller Kommentar

https://sumikai.com/mangaanime/manga-deu…r-frust-157043/

Zitat

Kommentar: Networking bei deutschen Zeichnern: Must oder Frust?

Der Zwang für deutsche Zeichner in den sozialen Netzwerken präsent zu sein


Iliana

Es fällt immer mehr auf, wenn die deutschen Zeichner auf ihren diversen Internet-Foren nicht konsequent aktiv sind, verlieren sie schneller an Reichweite als die Bäume im Herbst ihre Blätter.

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Kim (18.11.2016)

Kim

großer Meister

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2

Freitag, 18. November 2016, 08:30

Wirklich interessanter und diskussionswürdiger Artikel, danke Hate!

Ein Aspekt dabei fehlt mir: Das dadurch kostenlose Bereitstellen der Inhalte. Letztlich geht es jedem Zeichner ja darum, seine Werke auch zu verkaufen. Und das wird angesichts der immensen Flut kostenlos auf Facebook, Instagramm, bei Whats App oder sonstwo geposteten Cartoons, Comics und sonstigen Gags und Clips immer schwieriger. Warum soll ein Online-Magazin, eine Zeitung noch für gezeichnete Inhalte zahlen, wenn eh so vieles kostenfrei zu haben ist? Zur Not reicht ein Link, oder der Hinweis an den Zeichner: Willst Du z. B. bei unserem Spiegel-Online Adventskalender mit einem Cartoon mitmachen? Nein, Honorar können wir daür nicht zahlen, aber es ist ja Werbung für Dich.

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3

Freitag, 18. November 2016, 10:07

Den Beitrag finde ich auch interessant. Ich muß gleich gestehen: Ich will und muß nicht vom Comiczeichnen leben. Aber trotzdem sehe ich die Sache wie Kim: Ist es wirklich unumgänglich, seine Arbeit gratis ins Internet zu stellen? Und außerdem frage ich mich: Ist die Zahl der Klicks und der Likes wirklich der Weg, beziehungsweise der einzige Weg zum Erfolg? Wie ist das bei der angeführten Inga Steinmetz? Leider wird nicht gesagt, ob sie nun mit riesigen Umsatzeinbußen zu kämpfen hat, nachdem sie den sozialen Netzwerken den Rücken gekehrt hat. Und schön wäre es gewesen, wenn sie wirklich konsequent gewesen wäre und auch auf Facebook verzichtet hätte. Ist man dann unsichtbar? Nimmt überhaupt niemand mehr Notiz? Auch in Vor-Internet-Zeiten wurden schon Comichefte oder Fanzines verkauft - und irgendwie ging das auch.

Mir kommt das eher vor wie eine Sucht. Man muß ständig nachsehen und die Klicks zählen, man braucht Reaktionen innerhalb von wenigen Stunden oder Minuten. Ob das wirklich etwas bringt, weiß man nicht. Oder man erfährt es erst dann, wenn man mal ohne Internet arbeitet. Da sind sicher auch Abstufungen möglich, also vielleicht etwas weniger Facebook, weniger Twitter et cetera. Was mich betrifft: Ich bin - bewußt - in keinen sozialen Netzwerken.

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