Dann guck doch mal in diesen Thread hier rein:hallo!
stehe als illustratorin noch am anfang, was besonders in diesem beruf aber nichts mit können/ motivation und kreativität zu tun hat! nun versuche ich, referenzen zu sammeln und in dieser branche fuß zu fassen.
aus diesem grund suche ich interessierte menschen, die für ihr projekt (belletristik: kinder- bzw. jugendbuch[...]) noch eine motivierte illustratorin suchen!
zur zeit suche ich aufträge allein der erfahrung und kreativen auseinandersetzung mit gleichgesinnten wegen. aus diesem grund arbeite ich kostenlos, was vor allem für menschen mit kleinem budget von vorteil sein könnte!


Viele haben schon gepostet, aber eines kann man nicht oft genug sagen:
Zeichne niemals gratis, sonst bist du in der Branche bald als die Illustratorin bekannt, die nichts kostet. Und den Ruf wirst du dann so bald nicht mehr los ...
.
Bin ich undankbar?
...und seit ich bissl Geld dafür verlange, is die Auftragslage arg dünn geworden... 
Und dann bekommt man ne Schachtel Kippen mit dem Satz: "Schaut wie immer WELTKLASSE aus, da...is doch deine Marke! Weil...umsonst musst des ned machen, DA HAST JA BESTIMMT AUCH BISSL ARBEIT REINGESTECKT!"

(Was nicht an meinem Comic lag...hoff ich)
Ich bin auch zu nett und lass mich oft breitschlagen, für viel zu wenig Geld zu arbeiten, gewöhne mir das aber immer mehr ab. Und Leute, die von vornherein nicht bereit sind, ordentlich zu bezahlen, lass ich gleich abblitzen. Ist die Mühe und den Ärger nicht wert, für die zu Zeichnen, da nutze ich die Zeit lieber und zeichne etwas für mich, was mir Spaß macht.

Benutzerinformationen überspringen
Wohnort: Lugau im Erzgebärch (Erzgebirge)
Beruf: Medientechnik Studentin
Danksagungen: 793

alles raus was keine miete zahlt, iiiih
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »downrighthooked« (8. Juni 2009, 00:30)
. Nach knapp 5 Jahren hatte es die Firma erwischt und es mußten Kosten eingespart werden...da haben sich dann zwei meiner Kollegen und ich selbstständig gemacht seitdem gibt es uns in Lehre. Für mich persönlich ist es die idealste Art zu arbeiten das muß aber jeder für sich entscheiden, mir persönlich reichen schon die Kunden da brauche ich keinen Chef mehr der mir auch noch sagt wie ich meine Arbeit zu tun habe
...andererseits kommt wenn Du angestellt bist immer pünktlich Dein Geld aufs Konto...das kannste knicken als selbstständiger, überhaupt sollte man belastbar sein was Zukunftsangst angeht. Wenn Du ein Mensch bist der es nicht ertragen kann in einer unsicheren Situation zu leben kann ich nur abraten, die wird kommen so sicher wie...na du weißt schon. Wie gesagt für mich persönlich ideal und bis jetzt habe ich noch keine Mittenleben Krise.
das gespenst "selbstständig als illustrator" wird also langsam greifbar und nimmt gestalt an. ab oktober gehe ich ein halbes jahr in hamburg an eine zeichenschule (das heißt, ich spare erstmal dafür), um mich ein bisschen zu disziplinieren und hoffe, dass ich in dieser zeit wirklich besser, sicherer und schneller werden kann. dann nächstes jahr werd ich nochmal versuchen mich an ner staatlichen uni zu bewerben. bin bei der letzten aufnahmeprüfung hoffnungslos direkt mit der mappe durchgesegelt. war mein erster versuch, und trotzdem musste ich hart mit mir selbst kämpfen um nicht alles hinzuschmeißen und im selbstmitleid zu versinken
man weiß ja auch einfach nicht was die da sehen wollen. bis vor kurzem dachte ich, studieren ist das nonplusultra, ohne einen abschluss kommst du garnicht rein in den bereich. aber wo ich hier jetzt deinen beitrag lese, macht mir das mut, dass vielleicht doch nicht meine ganze berufliche zukunft von der meinung der professoren an den unis abhängt! 

kriegt man alles erklärt und ist ruckizucki in der Lage schicke Sachen zu gestalten.


Es ist einfach nur davon abhängig was du daraus machst und wo du dich wohl fühlst. Ich glaube es ist schwerer in einer Ausbildung so frei zu bleiben wie man es im Studium kann. Eine Ausbildung als Grundlage für das Studium kann natürlich von Vorteil sein. Man hat sich das Grundwissen schon angeeignet und kennt die als allgemein geltenden Regeln um sie dann nach Lust und Laune zu brechen. Gestaltung hat - finde ich - nicht so viel mit lernen zu tun, sondern eben eher mit Gefühl, und dafür kann man schwer einen Zeitrahmen abstecken in dem man dies oder jenes lernt, wie wenn man zum Beispiel sagt ich üb jetzt zwei Stunden Mathe und dann kann ich die Aufgaben rechnen, es kommt halt wie es will, deswegen ist es nicht verkehrt sich viel Zeit zu nehmen - auch vor dem Studium.














