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Peter L. Opmann

Comic-Godzilla

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21

Sonntag, 5. Juli 2026, 06:21

Man kann die Welt ja auch so sehen, wie man sie sehen möchte.

FrrFrr

Kims Klon

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22

Sonntag, 5. Juli 2026, 12:55


Man kann die Welt ja auch so sehen, wie man sie sehen möchte.


Einarmig??? :huh:
Oder die Kolonialgeschichte Deutschlands, wie sie in Drollig für uns aussähe?
Was meinst du genau?

P.S. Ach, ich will gar nicht so bissig über diesen schönen Comic reden. Aber das Thema ist ja nicht unbelastet. In diesem Land gab es noch nach dem ersten Weltkrieg sog. Kolonialvereine, die es begrüßten, wenn Deutschland wieder seine alten Kolonien hätte. Von 1931 bis 1933 war z.B. Konrad Adenauer Vizepräsident der Deutschen Kolonialgesellschaft.

Vielleicht wäre ja mal interessant, was die 'Nachfahren Nothambos' von diesem Comic halten.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »FrrFrr« (5. Juli 2026, 13:58)


Peter L. Opmann

Comic-Godzilla

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23

Sonntag, 5. Juli 2026, 16:16

Zuletzt war nur von den fehlenden Armen die Rede.


Daß man Kolonialgeschichte anders sehen könnte, wurde hier glaube ich noch gar nicht angesprochen (muß auch nicht sein).

Richard Parzer

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24

Sonntag, 5. Juli 2026, 22:02

Peter , da hast du hier einen meiner Charakterzüge aufgedeckt : Mitunter bin ich ein Meister darin , mir die Welt gedanklich so zurechtzubiegen , wie ich sie gern hätte . Manchmal ist das ganz hilfreich - manchmal auch nicht .
Zur Frage , die FrrFrr in den Raum gestellt hat : Was die Menschen in Tansania ( das ist ja , mehr oder weniger , der Nachfolgestaat des alten Deutsch - Ostafrika ) wohl von den Abenteuern Nothandos und Oberst von Bubbenkopps halten würden , habe ich mich selbst auch schon oft gefragt .
Ein einziges Mal hatte ich das Glück , dass sich eine junge Schwarzafrikanerin , die schon seit einiger Zeit in Europa gelebt hat , einen meiner Onepager angesehen hat . Ihr Kommentar war kurz und knapp , aber doch wohlwollend . Ich hätte sie gerne noch genauer dazu befragt und ihr andere meiner Arbeiten gezeigt - aber dazu hatte ich leider nicht den Mumm . Und leider wird eine solche Gelegenheit für mich wohl auch so schnell nicht wiederkehren .
Jetzt sollen erst mal wieder andere zu Wort kommen . Es gibt in unserem Forum ja noch mehr Zeichnerinnen und Zeichner , die tolle Sachen zu präsentieren und interessante Dinge darüber zu berichten haben ...

bene

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25

Dienstag, 7. Juli 2026, 03:09

Daß man Kolonialgeschichte anders sehen könnte, wurde hier glaube ich noch gar nicht angesprochen (muß auch nicht sein).
Doch, wurde es - von Anfang an (und muß auch sein).
Ich persönlich hatte meine Einschätzung geschrieben, dass ich den Comic handwerklich schön gemacht, thematisch schwierig, aber erstmal nicht rassistisch finde.
Aber darüber halt auch zu wenig weiß, um den Kontext wirklich beurteilen zu können und erstmal offen bin.
(Wie gesagt empfinde ich die mir bekannten Comicseiten nicht als komplette Verharmlosung, sondern auch als Satire auf den Kolonialismus)
Ich glaube, über sowas kann aber durchaus auch diskutiert werden, ohne gleich als "Spielverderber" dazustehen.
Auch in launigen Comics sehe ich durchaus ethische Maßstäbe, v.a. wenn mich das Thema erstmal nicht betrifft...

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Richard Parzer (07.07.2026), FrrFrr (07.07.2026)

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